Traumatherapie und EMDR

Wenn Sie etwas Schlimmes erlebt haben und jetzt...

  • die Bilder nicht mehr aus dem Kopf bekommen,
  • oder Angst vor bestimmten Situationen haben,
  • oder an Alpträumen oder Schlafstörungen leiden,
  • oder schreckhaft und gereizt sind,
  • oder manchmal das Gefühl haben, neben sich zu stehen,

empfiehlt sich eine Traumatherapie um wieder leichter zu leben.

Was passiert in der Traumatherapie?

Stabilisierungsphase:

In der ersten Phase der Stabilisierung geht es darum, die Symptome unter denen Sie leiden, zu lindern, ohne sich mit den traumatischen Erinnerungen auseinander zu setzten. Diese Phase dient auch dazu, mich kennen zu lernen und Vertrauen aufzubauen.

Äußere Stabilisierung:

Wir reflektieren gemeinsam, was Sie in Ihrer aktuellen Lebenssituation als stärkend und was als belastend oder bedrohlich erleben und suchen nach Lösungen, um Ihre Situation zu verbessern.

Innere Stabilisierung:

Mit Methoden aus der Hypnotherapie...

  • üben wir, die Erlebnisse weg zu packen, indem Sie sie z. B. in der Vorstellung in einen Tresor stecken.
  • lernen Sie, innerlich an einen Ort der Sicherheit zu gehen, an dem Sie Ruhe, Kraft und Geborgenheit finden können.
  • können Sie Helfer (z. B. Krafttiere) finden, die Sie auf Ihrem weiteren Weg begleiten undunterstützen.
  • finden wir gute Erinnerungen und Ressourcen in Ihrem Alltag, die Sie stärken.

Sie entscheiden in Absprache mit mir, wie lange diese Phase dauert und ob bzw. wann Sie den nächsten Schritt gehen.

So lange Ihre Lebensumstände noch zu schwierig sind, bleiben wir „nur“ bei der Stabilisierung.

Trauma-Konfrontationsphase:

Wenn Sie sich nach ausreichender Stabilisierung dazu entscheiden, in die Trauma-Konfrontation zu gehen, stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Die Methoden haben gemein, dass Sie sich kurzzeitig, zunächst aus einer großen Distanz, mit den traumatischen Erinnerungen auseinandersetzen, ohne zu sehr von ihnen überflutet zu werden. Nach und nach wird die Konfrontation in dem Maße gesteigert wie die Erinnerungen verarbeitet wurden. Im Idealfall ist das Trauma am Ende „versprachlicht“ und wie eine „normale schlechte Erfahrung“ im Langzeitgedächtnis abgelegt. Dies wird durch eine deutliche Minderung der emotionalen Belastung spürbar. Die körperliche Erregung klingt deutlich ab, erschreckende innere Bilder verblassen und negative Gedanken können positiver formuliert werden.

In Absprache mit Ihnen kommen folgende Methoden zum Einsatz:

Hypnose:

In Hypnose ist es z. B. möglich, das Trauma von einem Ort der Ruhe und Kraft aus in einem kleinen Fernseher, zunächst als Standbild ohne Farbe und Ton zu betrachten und sich dann nach und nach damit zu konfrontieren und dabei in einer relativen Entspannung zu bleiben.

EMDR

EMDR heißt Eye Movement Desensitization and Reprocessing, zu deutsch: Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegungen.

Sie folgen dabei meinen Fingern mit Ihren Augen, während ich diese abwechselnd nach rechts und links bewege. Die Augenbewegungen sind mit den Augenbewegungen im REM-Schlaf vergleichbar – der Phase des Schlafes, in der die Geschehnisse des Tages verarbeitet werden.

Sie sind dabei mit Ihrem Bewusstsein gleichzeitig in der Vergangenheit und der Gegenwart. Dies ermöglicht Ihrem Gehirn, die schmerzhafte Erinnerung an die belastenden Situationen zu verarbeiten.

EDxTM (Energetische Diagnostik und Therapie Methode)

Kern der Behandlung ist die Erkenntnis, dass durch das gezielte Klopfen mit den Fingern auf Akupunkturpunkte, Gefühls- und Verhaltensmuster innerhalb kurzer Zeit dauerhaft zum positiven verändert werden können.

EDxTM ist ein sehr effektiver Ansatz, um die Symptome der Traumatisierung zu lindern und kann eventuell auch schon in der Stabilisierungsphase eingesetzt werden. EDxTM wirkt auch gut bei Ängsten, Panikzuständen, Zwangsstörungen, Depressionen und anderen emotionalen Problemen.